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Zeichnen mit der Nähmaschine

 

Im Gegensatz zum quilten mit der Hand entsteht durch das quilten mit der Nähmaschine eine durchgehende Linie. Beim Freihandquilten geht es darum, diese Linie als gestalterisches Element zu nutzen, mit ihr zu zeichnen.

 

Dazu wird zunächst die Transportfunktion der Nähmaschine ausgeschaltet, indem man den Untertransport versenkt und einen Stopf- oder Freihandquiltfuß einsetzt.

 

Die Hände übernehmen die Führung. Unbehindert von der vorgesehenen Transportrichtung, kann man nun freihand in alle Richtungen nähen. Man fängt an, mit der Linie zu spielen, beginnt zu zeichnen. Mit ein wenig Übung lernt man, die Stichlänge und den Fortlauf der Linie zu kontrollieren. Es eröffnen sich vielfältige Möglichkeiten, durch die unterschiedliche Dichte verschiedener Muster und Musterfolgen plastische Wirkungen zu erzielen. Diese werden durch die Unterfütterung mit Vlies zusätzlich verstärkt.

Freihandquilten? - Was ist das?

Was ist ein Quilt?

 

Ein Quilt (to quilt = steppen) besteht aus drei Lagen: Top, Vlies und Unterstoff. Um ein Verrutschen dieser drei Lagen zu vermeiden, werden sie durch Steppstiche miteinander verbunden (= gequiltet).

Durch die technischen Möglichkeiten moderner Nähmaschinen erreichte die Kunst des Quiltens eine neue Dimension, mit Mustern, Strukturen und der reliefartigen Wirkung zu spielen.